BDS-Kreisverband Ludwigsburg feiert 60jähriges Bestehen.

Im Wildwest-Ambiente hat der Kreisverband Ludwigsburg des Bunds der Selbstständigen (BdS) am Samstag sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Europa-Abgeordneter Rainer Wieland ermunterte die Mitglieder, auch aus Städtepartnerschaften einen Nutzen zu ziehen.
Wieland selbst ist seit 15 Jahren BdS-Mitglied. "Ich finde es beachtlich, was der BdS auf die Beine stellt." Es gebe aber eine Sache, für die er jetzt werben möchte, sagte er zu den Mitgliedern, die auf dem Festgelände beim Friedhof einen entspannten Nachmittag verbrachten. In Europa werde viel von kleinen und mittelständischen Unternehmen gesprochen – "und gerade wir in Deutschland haben sie". Wieland hatte eine Bitte an die BdSler: "Gehen Sie auf Ihre Bürgermeister zu und fragen Sie, ob bei den Städtepartnerschaften nicht viel stärker die Rolle des Mittelstandes hervorgehoben werden kann."
Auch Vize-Landrat Dr. Utz Remlinger meinte, der Landkreis sei geprägt von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die "den Karren selber ziehen". Die Stimmung im Kreis, das habe eine Umfrage gezeigt, sei positiv, optimistisch."Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf." Der BdS sei unheimlich aktiv, sagte Remlinger und lobte das Engagement der Unternehmen. Das dürfte den Gästen gefallen haben, der Applaus zumindest sprach dafür. Bei der Feier ging es weniger ums Redenschwingen, als vielmehr um das Netzwerken: "Tauschen Sie sich aus, pflegen Sie Kontakte", forderte etwa BdS-Präsident Günther Hieber. Es sei wichtig, dass sich die BdSler vernetzten –"nicht nur geschäftlich". Auch der Kreisvorsitzende Michael Bareis sagte: "Einzeln erreichen wir einiges, gemeinsam aber eine ganze Menge. "Dem Ludwigsburger Kreisverband gehören aktuell 22 Ortsvereine mit insgesamt 2100 Mitgliedern an. Nur ein kleiner Teil von ihnen war nach Tamm gekommen. Bei den städtischen Vertretern hätte die Resonanz ebenfalls etwas besser sein können: Eigentlich war am Abend ein Tauziehen geplant, der BdS im Kräftemessen mit den Bürgermeistern. Daraus wurde jedoch nichts, das Tauziehen musste abgesagt werden – wegen Bürgermeister-Mangels. Stattdessen gab es eine Motocrossvorführung von Max (9) und Lukas (11).
Dorothee Kauer, Ludwigsburger Kreiszeitung vom 14.06.2010
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„Burnout ist ja auch irgendwie attraktiv, man hat sich ja schließlich kaputt geschafft, also was geleistet“
Zur modernen Leistungsgesellschaft gehört eine moderne Krankheit: Vom stressgeplagten Schüler bis zum Promi bekennt man sich inzwischen offen zu seinem „Burnout“. Prof. Dr. med. Hermann Ebel, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin am Klinikum Ludwigsburg, beleuchtete am Mittwochabend auf Einladung des Bunds der Selbständigen (BDS) im gut besuchten Prisma, Freiberg, Facetten und Diagnosestellung des „Burnout“.

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